Wenn das Meer sauer wird

Klimatag in der Waldschule Schwanewede

Gabriela Keller
Mit chemischen Experimenten erfahren Schüler,
was Kohlendioxid in Meerwasser anrichtet.
(Gabriela Keller)
 

Hinter ihren Schutzbrillen schauen Fynn Soltau, Sabrina Dußa, Liana Klaus und Emilia de Rosa gebannt auf die grüne Flüssigkeit im Reagenzglas. Über einen Schlauch ist es verbunden mit einem anderen Röhrchen, das mit Leitungswasser gefüllt ist. Gerade haben die Schüler eine Brausetablette in das Wasser geworfen. „Dadurch iist Kohlendioxid entstanden“, erklärt Sabrina. Was wird passieren, wenn das Gas auf das künstlich hergestellte Meerwasser in der Nachbarröhre trifft? Die Schwaneweder Waldschüler sehen es Sekunden später: An der Oberfläche verändert die Flüssigkeit ihre Farbe, aus Grün wird Gelb

Was das bedeutet, können die Waldschüler an einer kleinen Farbtafel ablesen. Gelb steht für sauer. Der Klimakiller Kohlendioxid hat den Ph-Wert des Meerwassers verändert." Versäuerung des Ozeans nennen Meeresbiologen das Phänomen, dass 18 Schüler der Gymnasialklasse 9G1 an diesem Morgen im Chemieraum mit ihrem Experiment im Kleinen anschaulich machen. Es ist Klimatag an der Waldschule. Ein Schuljahr lang hat ein Team aus zwei Lehrkräften und 14 Schülern der elften Klassen geplant und organisiert. Das Ergebnis: unzählige Projekte mit Versuchen, Diskussionen, Vorträgen, Filmen und Besichtigungen rund um Klimawandel und Klimaschutz.

Lieber Gassi gehen

Lehrerin hat ihr Leben dem besten Freund des Menschen gewidmet
 
Corvin Brandt , Louis Boos, Rene Meyer und Ivan Vinogradov

Ein Teamplayer

Gabriele Keller
Schwanewede. In seinem Büro hat Eugen Kolodziej ein Plakat aufgehängt. Es zeigt eine siegreiche Rugby-Mannschaft. Ein Pulk von Spielern stützt einen der ihren, der freudestrahlend den Ball im Arm hält. „Teamwork“ steht drüber.

Neuer Leiter der Waldschule ins Amt eingeführt

Waldschule Schwanewede empfang neuen Schulleiter
Eugen Kolodziej (Christian Kosak)

Gabriela Keller
Eugen Kolodziej, der neue Leiter der Waldschule Schwanewede, ist seit Montag offiziell in Amt und Würden. Zum feierlichen Anlass hatten sich Kollegium, Schulvorstand und Vertreter der Gemeinde als Schulträger in der Bühnenaula versammelt. Schuldezernentin Marianne Assenheimer von der Landesschulbehörde in Lüneburg führte den neuen Rektor in sein Amt ein. Kolodziej hat seinen Dienst als Leiter der Kooperativen Gesamtschule (KGS) Schwanewede zum 1. Februar angetreten. Der 52-Jährige ist von der Kooperativen Gesamtschule in Tarmstedt nach Schwanewede gewechselt. An der KGS in Tarmstedt war er zuletzt stellvertretender Schulleiter. In Schwanewede übernimmt der Vater von zwei erwachsenen Kindern einen Posten, der ein Jahr vakant war. Der neue Schulleiter kündigte eine enge Zusammenarbeit mit dem Kollegium und den übrigen Schulgremien an. Für die Schüler habe er jederzeit ein offenes Ohr. Eugen Kolodziej wohnt mit seiner Familie in Worphausen.

DIE NORDDEUTSCHE, 14.02.2017

Einsatz für die Natur

Zum sechsten Mal in Folge: Jury verleiht Waldschule den Titel „Umweltschule in Europa“

Alexander Bösch
Vegesack. Ein Bilderbuch zum Thema Müllvermeidung und ein engagiert bewirtschafteter Schulgarten: Für diese Projekte ist die Waldschule in diesem Jahr erneut als „Umweltschule in Europa / Internationale Agenda-21-Schule“ ausgezeichnet worden. Bereits im sechsten Jahr in Folge wurden die jungen Vertreter der Waldschule im Freilichtmuseum Kiekeberg in der Nähe von Hamburg für ihre Arbeit geehrt.

Waldschüler präsentieren Projekte

Nachhaltigkeit steht im Vordergrund

Alexander Bösch

Mit Kindern Jutetaschen basteln, die Renaturierung der Beeke dokumentieren, den Schulgarten umgestalten oder Neuzugängen den Übergang in die neue Schule erleichtern: Bei der großen ­Abiturientenmesse präsentieren Waldschüler am Dienstag, 7. März, die Früchte ihrer Arbeit. 

Kolodziej wechselt nach Schwanewede

Tarmstedt/Schwanewede. Die Kooperative Gesamtschule Tarmstedt braucht nicht nur einen neuen Leiter, sondern auch einen neuen Vize. Diesen Posten hatte seit Juli 2014 Eugen Kolodziej inne, doch der ist zum 1. Februar nach Schwanewede gewechselt, als Leiter der KGS, die dort Waldschule heißt. Offiziell ins Amt eingeführt wird er am Montag, 13. Februar. Am Freitagvormittag hat sich Kolodziej dem Schulträger, der Gemeinde Schwanewede, vorgestellt.

Johannes Heeg und Gabriela Keller
Der Neue übernimmt einen Posten, der ein Jahr vakant war. Ende Januar 2016 hatte der damalige Leiter der Waldschule, Torsten Tappert, nach knapp einem Jahr im Amt die Schule verlassen. Im Groll hatte der Nachfolger des früheren langjährigen Rektors Dettmar Fischer die Brocken hingeschmissen. Von Spannungen innerhalb der Schulleitung war damals die Rede. Die stellvertretende Schulleiterin Almut Stindt leitete seitdem kommissarisch die Schwaneweder Waldschule.

„Keks rein, Spender sein“

Waldschüler sammeln auf dem Weihnachtsmarkt für die DKMS

NAD
Schwanewede – „Mund auf,Keks rein, Spender sein“. Inken Sophie Kuper, Florian Janetzke, Nina Schnieder, Thiviya Tahavayogarajah, Marvin Zinke und Mara Geier haben das Motto der DKMS ein wenig umgedichtet.

Die Schüler der Waldschule Schwanewede besuchen zurzeit die Q2 der Oberstufe und planen im Rahmen ihres Seminarfachprojektes einen Stand auf dem Schwaneweder Weihnachtsmarkt. Dort wollen sie selbstgebackene Weihnachtsleckereien und Marmeladen anbieten. Das Ziel: viel Geld für die DKMS zu sammeln und viele Menschen davon zu überzeugen, sich bei der DKMS zu registrieren.

Theater-AG sucht Auftrittsort

Nach Sperrung der Waldschulbühne
Die Theatergruppe der Waldschule in Schwanewede hat ein neues Stück. Aber keine Bühne mehr, um es vor größerem Publikum aufführen zu können.

Erst Kino, dann Veranstaltungssaal für Lesungen, Konzerte und Theateraufführungen: Der Palette in Schwanewede droht das Aus. (DORIS FRIEDRICHS)

Alexander Bösch
Fast zwei Jahre lang hatten sie Texte gepaukt, Requisiten besorgt, sich in die unterschiedlichen Charaktere hineinversetzt. Wie ihre Vorgänger, hatten sich die Oberstufenschüler der Theatergruppe der Waldschule darauf gefreut, ihr aktuelles Stück in der Palette aufzuführen. Doch am Ende reichte es für „Jekyll and Hyde“ nur für eine Aufführung in der Begegnungsstätte im kleinen Kreis vor Verwandten und Freunden.