Neue Mensa der Waldschule wird am 4. August mit Caféteria und umgebauter Pausenhalle übergeben
Von Gabriela Keller Schwanewede.
Sandfarbene Außenwände rahmen die gläserne Fassade ein, die beste Aussicht auf den Schulhof garantiert. Säulen tragen eine Galerie, die über eine Außentreppe zugänglich ist. So geht es aus dem benachbarten Schultrakt schneller zum Essen in die neue Mensa der Waldschule Schwanewede.
Die ist, ebenso wie die neue Caféteria und die umgebaute ehemalige "Teppichaula", so gut wie fertig. "Wir sind in den letzten Zügen", sagt Gemeinde-Bauamtsleiter Johann Kroog. Am 4. August, dem letzten Ferientag, sollen die neuen Räumlichkeiten übergeben werden.
Die Schüler werden Teile ihrer Schule kaum wiedererkennen. Architektonischer Blickfang ist die neue Mensa. Gestützt von weißen Säulen thront sie über dem Hausmeister-Trakt. Auf 200 Quadratmetern aufgestockter Fläche können 150 hungrige Schüler und Lehrer zu gleicher Zeit essen. Selbst wenn nicht alle der rund 1700 Waldschüler in der Schule speisen, bedeutet das mehrere Durchläufe an der Essensausgabe. Die Edelstahl-Theke ist schon fix und fertig aufgebaut, Tische und Stühle fehlen noch.
Die Glasfassade, der sandfarbene Fußboden und große Kuppelleuchten aus Milchglas sorgen für ein helles Ambiente. Grüne Wände setzen Akzente. Farbig gestaltet sind auch die Wände der zwei neuen Schüler-Aufenthaltsräume, die durch ein Treppenhaus getrennt gegenüber der Mensa liegen.
Ein Stockwerk tiefer in der so genannten "Teppichaula" gibt Rot den Ton an. Andreas Säfken verlegt zurzeit den neuen Fußboden. Die Pausenhalle ist nicht wiederzuerkennen. Schneeweiß strahlen nicht nur die Wände. Zwei gemauerte Balustraden schwingen sich durch den Raum. Sie fassen Sitzbereiche ein. Hier können sich die Schüler künftig auch einen Imbiss aus der benachbarten neuen Caféteria schmecken lassen. 80 Quadratmeter sind dafür umgebaut worden.
1,233 Millionen Euro werden laut Bauamtsleiter Kroog insgesamt verbaut für Mensa, Caféteria und die neugestaltete Pausenhalle. Enthalten ist darin auch ein bereits im Sommer 2009 fertiggestellter neuer Toilettentrakt. Die Gemeinde zahlt alles aus eigener Tasche.
Für den Umbau von zehn Fachräumen gibt es dagegen Geld aus dem Konjunkturprogramm II. Mit 256000 Euro werden Physik-, Chemie- und Biologieräume auf Vordermann gebracht. "Sieben Räume sind fertig", sagt Kroog. 115000 Euro kostet die Fenstersanierung in einigen Klassenräumen. Auch auf dem Schulhof der ehemaligen Orientierungsstufe tut sich etwas: Dort werden in diesen Tagen neue Spielgeräte im Wert von 20000 Euro aufgestellt.
In der Sporthalle der Waldschule werkeln die Handwerker ebenfalls. Die sechs Duschen werden für 44000 Euro neu gefliest und mit modernen Armaturen ausgestattet. Die Halle bekommt eine neue Anzeigentafel und eine abklappbare Tribüne. Bis 30. Juli müssen die Arbeiten laut Johann Kroog abgeschlossen sein. "Das kriegen wir fertig", ist der Bauamtsleiter zuversichtlich.
Der 30. Juli ist auch Stichtag für die Arbeiten im Hallenbad. Hier werden für 52000 Euro der Hubboden saniert, für 33000 Euro neue Duschen mit individueller Temperaturwahl installiert und für 5000 Euro der Kassenraum neu gestaltet.
© Copyright Bremer Tageszeitungen AG Ausgabe: Osterholzer Kreisblatt Seite: 5 Datum: 21.07.2010