Das Projekt soll Schülerinnen und Schüler dazu anleiten, sich eingehend mit den Bereichen „Aktive Staatsbürgerschaft“ und „Engagement für die Gemeinschaft“ zu beschäftigen. Die Schwerpunkte liegen darin, auf lokalem Sektor Aktivitäten bzw. Initiativen zu entwickeln, um gegenseitig förderlich an einer gemeinsamen sozialen Aufgabe zu arbeiten und dabei auf demokratischem Weg zu lernen, wie man z.B. gegenüber örtlichen Behörden Einfluss als Bürger nehmen kann.
Die folgenden Schritte sollen dabei zum Ziel führen:
- Die am Projekt beteiligten Schülerinnen und Schüler der einzelnen Schulen stellen für sie relevante, lokale Bedürfnisse fest und entwickeln Ideen, wie Unzulänglichkeiten beseitigt bzw. gänzlich fehlende Bereiche neu gestaltet werden können. Dabei lernen sie, wie Ziele unter Berücksichtigung der gegebenen politischen Rahmenbedingungen in die Tat umgesetzt werden können.
- Schülerdelegationen der einzelnen Schulen kommen in einem der beteiligten Länder mit dem Ziel zusammen, sich in einem Workshop in mehreren international zusammengesetzten Gruppen thematisch auf jeweils ein gemeinsames Projekt bzw. eine gemeinsame Initiative zu einigen. Dabei müssen lokal erkannte Bedürfnisse kommuniziert und im Rahmen ihrer europaweiten Relevanz diskutiert werden.
- Zurück in den einzelnen Ländern nehmen die Schülerinnen und Schüler die gemeinsam beschlossenen Projekte bzw. die beschlossenen Initiativen in Angriff. Dabei dokumentieren sie den Prozessverlauf – auch mittels eTwinning – und bewerten ständig die Möglichkeiten ihrer aktuellen Einflussnahme auf politische Entscheidungen (Evaluation).
- Zum Projektabschluss treffen sich die Schülerdelegationen erneut in einem der „Projektländer“ und präsentieren und bewerten die Ergebnisse ihrer lokalen Bemühungen und deren Erfolge (Präsentation und Evaluation).
